Stückinfo

Vier Kriminalfälle auf Wiener Bühnen: wir stellen uns dem eigenen Ego in der Theaterwelt, werfen einen Blick auf eine Episode österreichischer Kriminalgeschichte und widmen uns der gesellschaftspolitischen Dimension von Verbrechen.

Das TAG: DER SUMPF DES GRAUENS

Dienstag, 11. Februar, 20 Uhr
Das TAG/Sumpf des Grauens

Ein Todesfall am Theater! Im ersten Stück tauchen wir nicht nur direkt in das Krimi-Genre, sondern auch tief in die Theaterwelt ein. Die Schauspieler*innen sind in den Endproben – Stresslevel dezent erhöht, und dann: ein Todesfall. In zwei schrill-skurril kurzweiligen Stunden blicken wir in die Abgründe hinter der Bühne und versuchen, einen Mord aufzuklären.

Foto: Nela Pichl

Theater Nestroyhof / Hamakom: DER NEBEL VON DYBERN

Samstag, 22. Februar, 20 Uhr
Theater Nestroyhof / Hamakom / Nebel von Dybern

Wir spulen fast 100 Jahre zurück in die Vergangenheit. Ein giftiger Nebel zieht über die Stadt Dybern. Ist das eine Strafe Gottes? Oder doch ein menschengemachtes Verbrechen der Chemiefabrik an der Umwelt? Politik und Industrie versuchen, alles zu vertuschen, doch leise regen sich kritische Stimmen und leisten Widerstand.

Foto: Marcel Köhler

Volkstheater: UNTERWEGER

Mittwoch, 5. März, 20 Uhr
Volkstheater - Rote Bar: UNTERWEGER

Ein Mann ermordet mehrere Frauen und landet dafür im Gefängnis. Dort schreibt er ein Buch und wird daraufhin von der Kulturszene als "Häfnliterat" gefeiert. Klingt absurd? Ist aber vor einigen Jahrzehnten genau so passiert: Jack Unterweger, ein klingender Name in Österreich. Birgit Unterweger (eine zufällige Namensgleichheit) zeichnet Szenen aus Jack Unterwegers Leben nach und nimmt uns mit auf die Entdeckung dieser absurden Faszination für einen Mörder.

Foto: Marcel Urlaub

Schauspielˆhaus: VERBRANNTES LAND

Mittwoch, 19. März, 20 Uhr
Schauspielhaus: VERBRANNTES LAND

Täglich verschwinden Menschen und die Polizei scheint das nicht zu kümmern. Zwei junge Frauen nehmen die Verbrecherjagd selbst in die Hand und schleusen sich in die rechte Szene ein, um rassistisch motivierte Verbrechen aufzuklären. Am Ende des Abos landen wir wieder in der (fiktiven) Gegenwart und in einer ernsten, aber nicht aussichtslosen Auseinandersetzung mit der Neuen Rechten.

Foto: soju.studio